Schliessen

Kunst und Körperkultur / Performance

Nicht müde werden .... und dem Wunder leise wie einem Vogel die Hand hin halten


Performance
mit Barbara Wolf Darstellung, Texte und Musik
Henny Beyer Regie, Choreographie, Texte

 

Der neue Standort von Binario11 birgt eine Begegnung, die eine äußere und innere Transformation einleitete. Zum Dröhnen eines Schlagbohrers, unermüdlichem Steineklopfens und unter einem nicht enden wollenden Meer von Sägespänen wurde mir eine unmittelbare Geschichte „als Kunst am Bau“ zu Füßen gelegt. Das adriatische Meer beherzt von West und Ost umarmend, stieß ich auf berührende Literatur zum Thema Zugehörigkeit und Ankommen und auf erschreckende Parallelen zu den aktuellen Machtstrebungen entlang der Grenzen Europas. Kunst sollte vor allem das


"Nicht müde werden und dem Wunder, leise wie einem Vogel die Hand hin halten"
(Hilde Domin)


um einen Standort des Glücks und des Friedens zu finden
dem eigenen Herzen Glaubwürdigkeit und Nähe zu gestatten
Trost und Stärke aus dem schmerzhaften Stachel
des scheinbar Ungewissen
das Segnende Lebendige zu gewinnen


Diese work in progress inspiriert sich an Texten von Hilde Domin, Papst Franziskus, György Konrad u.a. eigenen Texten.


Henny Beyer

Choreographin, Regisseurin, Performerin und Tänzerin

Staatsexeman Germanistik, Romanistik Univ Mainz /Aix en Provence;

Tänzerische Ausbildung bei Trout Faggioni, einer Partnerin von Kurt Joos Florenz; Hochschule der Künste Amsterdam - Neue Tanzentwicklung

 

 

Förderung
Das Projekt wird vom BA Sendling-Westpark und vom Migrationsbeirat München gefördert.